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Hottowa-Skulptur für Amerang

Handlungsfeld: Bewahrung der Dorfgemeinschaft und der dörflichen Kuiltur

Der historischen Figur "Hottowa" aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs ist ein Freilichtspiel gewidmet, welches erfolgreich in Amerang aufgeführt wird. Um den Hintergrund des traurigen Ereignisses nachhaltig zu vermitteln, wird neben dem Rathaus eine Figurengruppe mit Erläuterung aufgestellt. 

Zur Zeit des Spanischen Erbfolgekriegs (1701 – 1714) hatte vor allem die bayerische Landbevölkerung unter der kaiserlich-österreichischen Verwaltung zu leiden. In der Folge kam es zu einer "Bayerischen Volkserhebung" u.a. mit der bekannten "Sendlinger Mordweihnacht" oder der "Bauernschlacht von Aidenbach". Nach der Überlieferung waren auf dem nahen Leiboldsberger Hof kaiserliche Truppen mit einem ungarischen Tambour Namens "Hottowa" einquartiert, die den Bewohnern von Ort und Umgebung das Leben schwer machten. Es war ein Kind, das Mädchen Traude, das in Zeiten größter Not und Demütigung, dem gefährlichen Treiben von Hottowa Einhalt gebieten konnte.  

 

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